Wohnung bewerten lassen: Was ist Ihre Eigentumswohnung heute wert?

Der Wert einer Eigentumswohnung hängt von deutlich mehr ab als von Wohnfläche und Lage. Auch Etage, Grundriss, Balkon oder Terrasse, Zustand, Hausgeld, Instandhaltungsrücklage und das Gemeinschaftseigentum können den Marktwert wesentlich beeinflussen.

EasyImmo bewertet Ihre Wohnung individuell und berücksichtigt dabei sowohl die Eigenschaften der Einheit als auch das Gebäude, die konkrete Mikrolage und aktuelle Marktdaten. Persönlich, fundiert und mit langjähriger Erfahrung im Immobilienmarkt von Gladbeck und dem Ruhrgebiet.

Kostenlos & unverbindlich · Persönliche Einschätzung · Über 20 Jahre Markterfahrung

Welche Faktoren bestimmen den Wert einer Wohnung?

Der Wert einer Eigentumswohnung lässt sich nicht allein anhand der Wohnfläche oder eines durchschnittlichen Quadratmeterpreises bestimmen. Neben der Lage spielen auch Eigenschaften der Wohnung selbst und der Zustand des gesamten Gebäudes eine wichtige Rolle.

Für eine realistische Wohnungsbewertung müssen deshalb sowohl das Sondereigentum als auch relevante Faktoren des Gemeinschaftseigentums betrachtet werden. Wer seine Wohnung bewerten lassen möchte, sollte deshalb nicht nur auf Wohnfläche und durchschnittliche Quadratmeterpreise schauen.

Lage
und Mikrolage

Stadtteil, Straße, Wohnumfeld, Infrastruktur und Verkehrsanbindung beeinflussen die Nachfrage nach einer Wohnung erheblich. Auch innerhalb desselben Stadtteils können einzelne Wohnlagen unterschiedlich bewertet werden.

Wohnfläche
und Grundriss

Neben der Größe zählt, wie gut die vorhandene Fläche genutzt werden kann. Ein durchdachter Grundriss, gut proportionierte Räume und wenig unpraktische Verkehrsfläche können die Attraktivität erhöhen.

Etage und Lage
im Gebäude

Ob sich die Wohnung im Erdgeschoss, in einer mittleren Etage oder im Dachgeschoss befindet, kann den Marktwert beeinflussen. Auch Ausrichtung, Belichtung, Aussicht und die Lage innerhalb des Gebäudes spielen eine Rolle.

Balkon, Terrasse und Außenflächen

Ein Balkon, eine Terrasse oder ein eigener Gartenanteil kann für Kaufinteressenten einen deutlichen Mehrwert darstellen. Entscheidend sind dabei unter anderem Größe, Ausrichtung und Nutzbarkeit.

Zustand
und Ausstattung

Bodenbeläge, Badezimmer, Fenster, Türen, Elektroinstallation und weitere Ausstattungsmerkmale fließen in die Bewertung ein. Auch bereits durchgeführte Modernisierungen können relevant sein.

Hausgeld und
laufende Kosten

Das monatliche Hausgeld gehört zu den wichtigen Informationen für Kaufinteressenten. Dabei ist nicht nur die Höhe entscheidend, sondern auch, welche Kosten darin enthalten sind und wie sich die laufenden Belastungen zusammensetzen.

Rücklagen
& Gebäude

Der Zustand von Dach, Fassade, Treppenhaus, Heizung und weiteren gemeinschaftlichen Gebäudeteilen kann den Wohnungswert mit beeinflussen. Auch die Höhe der vorhandenen Instandhaltungsrücklage sollte berücksichtigt werden.

Stellplatz, Garage und weitere Nutzflächen

Ein eigener Stellplatz, eine Garage, ein Kellerraum oder andere zusätzliche Nutzflächen können die Attraktivität einer Eigentumswohnung erhöhen und sich auf den erzielbaren Marktpreis auswirken.

Kein einzelner Faktor entscheidet allein über den Wert einer Wohnung. Eine modernisierte Wohnung kann beispielsweise durch hohe laufende Kosten oder einen erheblichen Sanierungsbedarf am Gemeinschaftseigentum anders einzuordnen sein als eine vergleichbare Einheit in einem wirtschaftlich gut aufgestellten Gebäude. Entscheidend ist deshalb immer die Gesamtbetrachtung.

Wie wird der Wert einer Eigentumswohnung ermittelt?

Für eine fundierte Wohnungsbewertung werden die Eigenschaften der Wohnung mit aktuellen Marktdaten und passenden Bewertungsverfahren zusammengeführt. Besonders wichtig ist dabei, vergleichbare Verkäufe richtig einzuordnen. Denn selbst Wohnungen mit ähnlicher Größe können sich durch Etage, Zustand, Ausrichtung, Balkon, Hausgeld oder den Zustand des Gebäudes deutlich im Wert unterscheiden.

Wohnung bewerten: Immobilienmakler bespricht mit zwei Interessentinnen die Bewertung einer Wohnung und zeigt Informationen auf einem Tablet.

01

Vergleichswertverfahren

Vergleichbare Wohnungen richtig einordnen

Beim Vergleichswertverfahren wird betrachtet, zu welchen Preisen ähnliche Eigentumswohnungen tatsächlich verkauft wurden. Entscheidend ist, dass die Vergleichsobjekte hinsichtlich Lage, Wohnfläche, Baujahr, Ausstattung, Etage und Zustand möglichst gut zur zu bewertenden Wohnung passen.

Gerade bei Eigentumswohnungen kann dieses Verfahren eine wichtige Grundlage für die Marktwerteinschätzung liefern.

02

Ertragswertverfahren

Bei vermieteten Wohnungen zählt auch der Ertrag

Ist die Wohnung vermietet oder als Kapitalanlage gedacht, spielen zusätzlich die nachhaltig erzielbaren Mieteinnahmen eine wichtige Rolle. Dann kann neben dem Vergleich mit anderen Wohnungen auch betrachtet werden, welche Erträge die Immobilie langfristig erwirtschaften kann.

Für selbst genutzte Eigentumswohnungen steht dagegen meist stärker der Vergleich mit ähnlichen Verkäufen im Vordergrund.

03

Sachwert als ergänzende Orientierung

Gebäude und Grundstück mit betrachten

Je nach Objekt und Datenlage können auch Sachwertaspekte eine Rolle spielen. Dabei werden unter anderem der anteilige Grundstückswert und die Gebäudesubstanz berücksichtigt. Für klassische Eigentumswohnungen ist dieses Verfahren in der Praxis jedoch meist nicht der alleinige Ausgangspunkt der Bewertung.

Eine Wohnungsbewertung basiert deshalb nicht auf einem einzigen Quadratmeterpreis. Entscheidend ist, wie gut Vergleichsobjekte tatsächlich passen und welche Besonderheiten die konkrete Wohnung und das Gebäude besitzen. Mehr über die verschiedenen Verfahren der Immobilienbewertung erfahren Sie hier .
Die rechtlichen Grundlagen der Immobilienwertermittlung sind unter anderem in der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) geregelt.

Welche Rolle spielen Hausgeld, Rücklagen und die WEG?

Bei einer Eigentumswohnung wird nicht nur die Wohnung selbst bewertet. Auch die wirtschaftliche und bauliche Situation der gesamten Wohnungseigentümergemeinschaft kann den Marktwert beeinflussen. Für Kaufinteressenten sind deshalb unter anderem Hausgeld, Rücklagen, geplante Maßnahmen und der Zustand des Gemeinschaftseigentums relevant.

Eine hochwertig modernisierte Wohnung kann beispielsweise an Attraktivität verlieren, wenn am Gebäude größere Sanierungen anstehen oder die Rücklagen dafür knapp bemessen sind.

Hausgeld

Laufende Kosten richtig einordnen

Das Hausgeld umfasst verschiedene Kosten rund um das Gebäude und die Eigentümergemeinschaft. Für die Bewertung ist nicht nur die monatliche Höhe wichtig, sondern auch, wie sich die Kosten zusammensetzen und welche Belastungen dauerhaft zu erwarten sind.

Ein vergleichsweise hohes Hausgeld muss dabei nicht automatisch negativ sein. Entscheidend ist, welche Leistungen und Rücklagen darin enthalten sind.

Rücklagen

Vorsorge für künftige Maßnahmen

Die Instandhaltungsrücklage dient dazu, notwendige Arbeiten am Gemeinschaftseigentum finanzieren zu können. Ihre Höhe sollte immer im Zusammenhang mit Alter, Größe und Zustand des Gebäudes betrachtet werden.

Sind größere Maßnahmen absehbar und nur geringe Rücklagen vorhanden, können zusätzliche finanzielle Belastungen für die Eigentümer entstehen.

Gemeinschafts-Eigentum

Nicht nur die Wohnung zählt

Zum Gemeinschaftseigentum gehören beispielsweise Teile des Dachs, der Fassade, des Treppenhauses und weitere gemeinschaftlich genutzte oder konstruktive Gebäudebestandteile.

Der Zustand dieser Bereiche kann für den Wert einer Wohnung ebenso relevant sein wie das Badezimmer oder die Ausstattung innerhalb der Wohnung selbst.

WEG-Unterlagen

Beschlüsse und Planungen berücksichtigen

Protokolle der Eigentümerversammlungen, Wirtschaftspläne und weitere Unterlagen können Hinweise darauf geben, welche Maßnahmen bereits beschlossen wurden oder künftig vorgesehen sind.

So lässt sich besser einschätzen, ob beispielsweise Modernisierungen, Reparaturen oder zusätzliche finanzielle Belastungen zu erwarten sind.

Sonderumlagen können den Kaufpreis mit beeinflussen

Ist bereits eine größere Maßnahme beschlossen und reicht die vorhandene Rücklage nicht aus, kann eine Sonderumlage notwendig werden. Für Kaufinteressenten ist deshalb wichtig zu wissen, welche Kosten möglicherweise zusätzlich zum Kaufpreis auf sie zukommen.

Bewohnte oder vermietete Wohnung: Macht das einen Unterschied?

Ja. Ob eine Wohnung selbst genutzt oder vermietet ist, kann für die Bewertung eine Rolle spielen. Bei einer selbst genutzten Eigentumswohnung stehen vor allem Lage, Zustand, Ausstattung und die Nachfrage von Eigennutzern im Vordergrund. Bei einer vermieteten Wohnung müssen zusätzlich das bestehende Mietverhältnis und die erzielbaren Erträge berücksichtigt werden.

Selbst genutzte Wohnung

Bewertung für Eigennutzer

Bei einer freien oder selbst genutzten Eigentumswohnung richtet sich der Blick besonders darauf, welchen Preis vergleichbare Wohnungen am aktuellen Markt erzielen können.

Wichtige Faktoren sind beispielsweise:

Gerade bei Wohnungen, die für Eigennutzer interessant sind, können Wohnqualität und persönliche Nutzbarkeit einen großen Einfluss auf die Nachfrage haben.

Vermietete Wohnung

Bewertung bei bestehendem Mietverhältnis

Bei einer vermieteten Eigentumswohnung spielt zusätzlich eine Rolle, welche Miete aktuell erzielt wird und wie das bestehende Mietverhältnis ausgestaltet ist.

Relevant könnten unter anderem sein:

Für Käufer, die eine Wohnung als Kapitalanlage erwerben möchten, ist deshalb nicht nur der reine Wohnungswert entscheidend, sondern auch, welcher nachhaltige Ertrag mit der Immobilie verbunden ist.

Vermietet bedeutet nicht automatisch weniger wert

Eine vermietete Wohnung ist nicht grundsätzlich weniger wert als eine freie Wohnung. Entscheidend ist, welche Käufergruppe angesprochen wird, wie attraktiv das Mietverhältnis ist und welche Rendite im Verhältnis zum Kaufpreis erzielt werden kann.

Welche Unterlagen werden für eine Wohnungsbewertung benötigt?

Möchten Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, müssen dafür nicht bereits beim ersten Kontakt sämtliche Unterlagen vollständig vorliegen. Für eine genauere Bewertung sind jedoch zusätzliche Unterlagen hilfreich. Sie geben nicht nur Auskunft über die Wohnung selbst, sondern auch über das Gebäude und die wirtschaftliche Situation der Eigentümergemeinschaft.

Nicht alle Dokumente müssen bereits beim ersten Kontakt vorliegen. Fehlende Unterlagen können im weiteren Verlauf ergänzt werden.

Baupläne, Grundrisse und Laptop als Unterlagen für die fachliche Bewertung einer Immobilie.

1. Grundbuchauszug

Eigentum und Rechte prüfen
Der Grundbuchauszug enthält wichtige Angaben zu den Eigentumsverhältnissen sowie zu möglichen eingetragenen Rechten oder Belastungen. Bei Eigentumswohnungen ist insbesondere das Wohnungsgrundbuch relevant.

2. Teilungserklärung & Aufteilungsplan

Eigentum eindeutig zuordnen
Die Teilungserklärung regelt unter anderem, welche Gebäudeteile zur jeweiligen Wohnung gehören und welche Bereiche Gemeinschaftseigentum sind. Der Aufteilungsplan hilft dabei, Wohnung, Keller, Stellplätze oder weitere Flächen eindeutig zuzuordnen.

3. Grundriss & Wohnfläche

Größe und Aufteilung nachvollziehen
Aktuelle Grundrisse und nachvollziehbare Angaben zur Wohnfläche sind wichtig für die Bewertung. Dabei geht es nicht nur um Quadratmeter, sondern auch um Raumaufteilung, Nutzbarkeit und mögliche Besonderheiten der Wohnung.

4. Hausgeld & Wirtschaftsplan

Laufende Kosten einordnen
Wirtschaftsplan und aktuelle Hausgeldangaben zeigen, welche laufenden Kosten auf die Eigentümer entfallen. Für Kaufinteressenten ist außerdem wichtig, wie sich das Hausgeld zusammensetzt und welche Kosten dauerhaft zu erwarten sind

5. Protokolle & Beschlüsse

Geplante Maßnahmen erkennen
Protokolle der Eigentümerversammlungen und vorhandene Beschlüsse können Hinweise auf geplante Sanierungen, Reparaturen oder größere Investitionen geben. Dadurch lassen sich mögliche zukünftige Belastungen besser einschätzen.

6. Rücklagen & Gebäudezustand

Finanzielle Vorsorge berücksichtigen
Angaben zur vorhandenen Rücklage helfen dabei einzuschätzen, wie gut die Eigentümergemeinschaft auf künftige Instandhaltungsmaßnahmen vorbereitet ist. Besonders relevant ist dies, wenn am Gebäude bereits größere Arbeiten absehbar sind.

Wohnung vermietet?

Bei einer vermieteten Eigentumswohnung werden zusätzlich der aktuelle Mietvertrag und Angaben zu den Mieteinnahmen benötigt. Auch die Aufteilung der laufenden Kosten kann für die Bewertung relevant sein.

Nicht alle Unterlagen vorhanden?
Das ist kein Grund, die Wohnungsbewertung aufzuschieben. Für eine erste Einschätzung reichen häufig grundlegende Angaben zur Wohnung. Anschließend können wir gemeinsam klären, welche Unterlagen für die konkrete Bewertung noch benötigt werden und wo diese gegebenenfalls erhältlich sind.

Was kostet es, eine Wohnung bewerten zu lassen?

Die Kosten einer Wohnungsbewertung hängen davon ab, wofür Sie den Immobilienwert benötigen. Für einen geplanten Verkauf reicht häufig eine fundierte Marktwerteinschätzung. Wird dagegen ein ausführliches Gutachten für einen rechtlichen, steuerlichen oder anderen besonderen Anlass benötigt, ist der Aufwand deutlich größer.

Immobilienmakler berät ein Eigentümerpaar am Esstisch zur kostenlosen Marktwerteinschätzung einer Wohnung.

Kostenlose Marktwerteinschätzung

Für Eigentümer mit Verkaufsabsicht

Wenn Sie über einen Verkauf nachdenken und zunächst wissen möchten, welchen Wert Ihre Wohnung am aktuellen Markt realistisch haben könnte, bietet EasyImmo eine kostenlose und unverbindliche Marktwerteinschätzung an.

Immobilienberaterin prüft mit einem Eigentümer ausführliche Unterlagen, Grundrisse und Rücklagen für eine vertiefte Wohnungsbewertung.

Vertiefte Bewertung

Wenn mehr Details erforderlich sind

Je nach Immobilie und Anlass kann eine ausführlichere Bewertung sinnvoll sein. Dabei können neben der Wohnung selbst auch Unterlagen zur Eigentümergemeinschaft, Rücklagen, Beschlüsse, Mietverhältnisse oder weitere Besonderheiten berücksichtigt werden.

Sachverständiger bespricht mit einer Eigentümerin Unterlagen und Berechnungen für ein Verkehrswertgutachten einer Immobilie.

Verkehrswertgutachten

Für besondere Bewertungsanlässe

Ein förmliches Verkehrswertgutachten ist deutlich umfangreicher als eine Marktwerteinschätzung. Es kann beispielsweise bei bestimmten rechtlichen oder vermögensbezogenen Fragestellungen erforderlich sein. Die Kosten richten sich nach dem konkreten Objekt und dem notwendigen Bewertungsumfang.

Kostenlose Wohnungsbewertung und Verkehrswertgutachten sind nicht dasselbe

Eine kostenlose Marktwerteinschätzung für einen möglichen Verkauf und ein ausführliches Verkehrswertgutachten erfüllen unterschiedliche Zwecke. Entscheidend ist deshalb immer, wofür Sie den Wert Ihrer Wohnung benötigen.

Wohnungsbewertung in Gladbeck und im Ruhrgebiet

Der Wert einer Eigentumswohnung hängt nicht nur von Größe, Ausstattung und Zustand ab. Auch die konkrete Lage innerhalb der Stadt und sogar innerhalb eines Wohnviertels kann den Marktwert deutlich beeinflussen.

EasyImmo sitzt in Gladbeck und kennt den Immobilienmarkt im nördlichen Ruhrgebiet aus langjähriger Erfahrung. Bei der Bewertung einer Wohnung betrachten wir deshalb neben der Immobilie selbst auch die Mikrolage, das Wohnumfeld und die Nachfrage nach vergleichbaren Eigentumswohnungen.

Mehrfamilienhaus in grüner Wohnlage im Ruhrgebiet mit zwei Personen bei der Einschätzung der Wohnlage.

Unser regionaler Schwerpunkt liegt auf Gladbeck und dem umliegenden Ruhrgebiet. Dazu gehören unter anderem Bottrop, Gelsenkirchen, Essen und Oberhausen. Entscheidend bleibt jedoch immer die konkrete Mikrolage der Wohnung und nicht allein der Name der Stadt.

Lage innerhalb der Stadt

Stadtteil und Wohnumfeld richtig einordnen

Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichem Nahverkehr, Schulen, Grünflächen und weiteren Einrichtungen kann die Attraktivität einer Wohnung beeinflussen. Auch Straßenlage, Lärm, Bebauungsstruktur und das unmittelbare Wohnumfeld spielen eine Rolle.

Vergleichbare Wohnungen

Verkaufspreise nicht pauschal übertragen

Quadratmeterpreise aus derselben Stadt liefern eine erste Orientierung, reichen für eine konkrete Bewertung jedoch nicht aus. Eine Wohnung im Erdgeschoss kann beispielsweise anders bewertet werden als eine vergleichbare Einheit mit Balkon, Aufzug oder besserer Lage innerhalb des Gebäudes.

Regionale Nachfrage

Käufergruppen unterscheiden sich

Je nach Standort können unterschiedliche Wohnungstypen besonders gefragt sein. Während kleinere Einheiten beispielsweise für Kapitalanleger interessant sein können, suchen Eigennutzer häufig größere Wohnungen mit Balkon, Stellplatz oder guter Infrastruktur.

Bei Wohnungen zählt auch die Lage im Gebäude

Nicht nur die Adresse beeinflusst den Marktwert. Etage, Ausrichtung, Aussicht, Aufzug, Lage zur Straße und die Position innerhalb des Gebäudes können dazu führen, dass zwei Wohnungen im selben Haus unterschiedlich bewertet werden.
Amtliche Bodenrichtwerte und weitere Grundstücksmarktdaten für Nordrhein-Westfalen stellt BORIS NRW bereit.

So läuft die Wohnungsbewertung bei EasyImmo ab

Eine fundierte Wohnungsbewertung beginnt mit den wichtigsten Angaben zur Immobilie und wird anschließend um die Besonderheiten der Wohnung und des Gebäudes ergänzt. Neben Wohnfläche, Zustand und Ausstattung können bei Eigentumswohnungen auch Hausgeld, Rücklagen, Gemeinschaftseigentum und vorhandene WEG-Unterlagen eine Rolle spielen. Wenn Sie Ihre Wohnung bewerten lassen, beginnen wir zunächst mit den wichtigsten Eckdaten zur Immobilie.

1

Eckdaten zur Wohnung erfassen

Im ersten Schritt übermitteln Sie uns die wichtigsten Informationen zu Ihrer Eigentumswohnung. Dazu gehören beispielsweise Wohnfläche, Baujahr, Etage, Zustand, Ausstattung sowie Angaben zu Balkon, Stellplatz oder Keller.

Unser Online-Formular bietet dafür einen unkomplizierten Einstieg.

2

Wohnung und Gebäude einordnen

Je nach Bewertungsanlass betrachten wir anschließend die Wohnung und ihre Besonderheiten genauer. Dabei fließen unter anderem Grundriss, Modernisierungen, Lage im Gebäude und die konkrete Mikrolage ein.

Auch relevante Informationen zum Gebäude und zur Eigentümergemeinschaft können berücksichtigt werden, etwa Hausgeld, Rücklagen oder geplante Maßnahmen.

3

Wohnungswert fundiert ermitteln

Die Objektangaben werden mit geeigneten Vergleichsdaten und Bewertungsverfahren zusammengeführt. Dabei prüfen wir, wie vergleichbare Eigentumswohnungen am regionalen Markt einzuordnen sind und welche individuellen Merkmale den Wert Ihrer Wohnung beeinflussen.

Bei vermieteten Wohnungen können zusätzlich das Mietverhältnis und die erzielbaren Erträge relevant sein.

4

Ergebnis persönlich besprechen

Sie erhalten eine verständliche Einschätzung zum aktuellen Wert Ihrer Wohnung. Gemeinsam besprechen wir, wie das Ergebnis zustande kommt und welche nächsten Schritte für Ihren konkreten Anlass sinnvoll sein können.

Sie denken über einen Verkauf nach? Eine realistische Bewertung schafft eine wichtige Grundlage für die spätere Preisstrategie. Sie müssen sich jedoch nicht bereits für einen Verkauf entschieden haben, um Ihre Wohnung bewerten zu lassen. Mehr zum Verkauf Ihrer Immobilie.

Lassen Sie jetzt Ihre Wohnung kostenlos bewerten

Sie möchten wissen, welchen Wert Ihre Eigentumswohnung aktuell haben könnte? Übermitteln Sie uns zunächst die wichtigsten Eckdaten zur Wohnung. Die Angaben helfen uns dabei, Ihre Immobilie besser einzuordnen und die nächsten Schritte gezielt vorzubereiten.

Die erste Marktwerteinschätzung im Zusammenhang mit einem möglichen Verkauf ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Kostenlos & unverbindlich · Persönliche Einschätzung · Über 20 Jahre Markterfahrung

Immobilien-Wertermittlung

Welche Immobilie möchten Sie bewerten?

 

Häufige Fragen zur Wohnungsbewertung

Sie möchten Ihre Wohnung bewerten lassen und haben noch Fragen zu Hausgeld, Rücklagen, Vermietung oder zum Ablauf? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.

Der Wert einer Eigentumswohnung ergibt sich aus mehreren Faktoren. Dazu gehören unter anderem Lage, Wohnfläche, Grundriss, Etage, Zustand, Ausstattung, Balkon oder Terrasse sowie Stellplatz oder Keller. Zusätzlich können Hausgeld, Rücklagen und der Zustand des Gemeinschaftseigentums eine Rolle spielen.

Besonders wichtig sind die Lage, der Zustand der Wohnung, die Etage, der Grundriss und die allgemeine Wohnqualität. Bei Eigentumswohnungen kommt außerdem hinzu, wie das Gebäude insgesamt aufgestellt ist und welche laufenden Kosten oder künftigen Maßnahmen innerhalb der Eigentümergemeinschaft zu erwarten sind.

Eine Online-Bewertung kann eine erste Orientierung liefern. Standardisierte Angaben wie Lage, Wohnfläche, Baujahr und Etage lassen sich gut erfassen. Besonderheiten wie Modernisierungen, Zustand des Gemeinschaftseigentums, Rücklagen oder geplante Maßnahmen innerhalb der WEG können automatisiert jedoch nur eingeschränkt berücksichtigt werden.

Hilfreich sind unter anderem Grundbuchauszug, Teilungserklärung, Aufteilungsplan, Grundriss, Wohnflächenangaben, Wirtschaftsplan, Hausgeldabrechnung und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Bei vermieteten Wohnungen kommen zusätzlich Mietvertrag und Angaben zu den Mieteinnahmen hinzu.

Das Hausgeld beeinflusst die laufenden Kosten einer Eigentumswohnung. Für Kaufinteressenten ist dabei nicht nur die Höhe wichtig, sondern auch, welche Leistungen darin enthalten sind und wie sich die Kosten zusammensetzen. Ein höheres Hausgeld muss deshalb nicht automatisch negativ sein.

Ja. Ist das Gebäude gut instand gehalten und verfügt die Eigentümergemeinschaft über ausreichende Rücklagen, kann das für Käufer positiv sein. Stehen dagegen größere Maßnahmen an und sind dafür nur geringe Rücklagen vorhanden, können zusätzliche Belastungen entstehen.

Eine vermietete Wohnung wird grundsätzlich nach denselben objektbezogenen Merkmalen betrachtet, zusätzlich spielen aber das bestehende Mietverhältnis und die erzielbaren Erträge eine Rolle. Je nach Käufergruppe kann eine vermietete Wohnung daher anders am Markt eingeordnet werden als eine freie Wohnung.

Nein. Eine Wohnungsbewertung verpflichtet Sie nicht zu einem Verkauf. Sie können den aktuellen Wert Ihrer Wohnung auch ermitteln lassen, um zunächst Klarheit über Ihre Vermögenssituation oder mögliche nächste Schritte zu gewinnen.

Ihre Frage war nicht dabei?

Kontaktieren Sie uns gerne persönlich – wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.